Haben sich Ihre Lesegewohnheiten verändert, und wenn ja, wie?

15. September 2011 | By | Category: 20 Lesegewohnheiten verändert? (Sep11)

Smartphones, Pad-Devices, Net- und Notebooks verbreiten sich zunehmend und werden zu ständigen Begleitern. In den Sommerwochen wird ja viel gelesen, auch und vor allem als private Beschäftigung und zur Unterhaltung. Jetzt im Herbst ist ein guter Zeitpunkt zurückzuschauen und zu fragen, ob und wie sich unsere Lesegewohnheiten verändert haben. So sieht man im Urlaub am Hotelpool, dass Sonnenanbeter ihren iPad dabei haben und auch aufklappen. Und ist es nicht erstaunlich, wenn Jugendliche auch am Schreibtisch ihre Mails lieber am sofort bereiten Smartphone lesen, als den Desktopcomputer mit Flachbildschirm anzuwerfen?

Erzählen Sie doch kurz von Ihren Beobachtungen und Erlebnissen. Haben sich Ihre Lesegewohnheiten verändert? Wie lesen Sie Nachrichten, Fachbücher, Zeitschriften und Belletristik? Sind Sie schon eBook-Anhänger oder Sympathisant der Gegenbewegung fürs Papier?

Gastgeber der 20. Ausgabe des WissensWert Blog Carnivals sind Andrea Back und Jochen Robes.



20 Comments to “Haben sich Ihre Lesegewohnheiten verändert, und wenn ja, wie?”

  1. […] Selbsterfahrungsberichten zum Thema der veränderten Lesegewohnheiten durch elektronische Devices http://wissenswert.iwi.unisg.ch/?p=1899 Mit andern teilenGeschrieben von: Andrea Belliger am 25. September […]

  2. Ed Wohlfahrt sagt:

    Falls das mit dem Trackback doch nicht klappen sollte. Ich habe mir auch was einfallen lassen zum Thema Lesegewohnheiten http://blog.innovationskongress.at/2011/10/13/lesegewohnheiten-im-wandel/ Grüße aus Klagenfurt!

  3. Bei mir gibt’s die Revolte im Bücherregal – Occupy book-shelf.

  4. […] „Haben sich Ihre Lesegewohnheiten verändert, und wenn ja, wie?“ fragt WissensWert, die Mitmachzeitschrift über Enterprise 2.0, Knowledge Management und E-Learning und ruft zum Blog-Carnival auf. […]

  5. iPhone zum Frühstück, Apps für unterwegs, Feedreader für zwischendurch…
    meine Lesegewohnheiten…
    http://www.themashazine.com/medien/lesegewohnheiten-blogcarnival

  6. Da bin ich doch auch mit einem Beitrag dabei:

    „Mein Informationsangebot stelle ich mir heute selbst zusammen“ – wem geht es noch so?
    http://www.alexanderstocker.at/2011/09/mein-informationsangebot-stelle-ich-mir.html

    Freue mich auf Feedback zum Beitrag auf meinem Blog: http://www.alexanderstocker.at/

    Viele Grüße aus Graz,
    Alexander Stocker

  7. Thomas sagt:

    So lese ich heute – meine Gedanken zur Frage. Danke für die Anregung!
    http://thomasmauch.ch/2011/09/24/so-lese-ich-heute/

  8. eBook und Lernen – Hoch interaktive eBooks – Die neuen WBTs in modernen Blended Learning Szenarien
    – damit ändern sich natürlich auch die Lesegewohnheiten

    Um es gleich vorne weg zu sagen in diesem Beitrag sind interaktive eBooks gemeint und keine statischen Abbildung von Dokumenten in PDF-Format auf Tablets. Der Mehrwert für den Lerner bei reinen PDF-Formate ist im Lernkontext viel zu gering.

    Die heutige Technik erlaubt es sowohl die Nutzung und Reaktion auf haptischen Gesten und die Darstellung multimedialen Lerninhalte gezielt zur Aufbereitung zu nutzen. Dies ermöglicht hochinteraktive und für den Lerner spannende Lernerlebnisse. Immer mehr kommen Info- und Entertainment auf mobilen Endgeräten zusammen und bilden eine neue Einheit.

    Angereichert mit den Kommunikationsmöglichkeiten wie z.B. Video-Chat, Foren, IP-Telefonie, Lernzirkeln und Verarbeitung medialer Informationen über eingebaute Kameras, Video-Kameras und Audio-Aufnahme-Möglichkeiten. Im Umfeld von klassischen eBooks wird hier manchmal von „vernetzen Leseerlebnis“ gesprochen.

    In der Zukunft werden Game-Based-Ansätze, Geolocation (Local-Based-Services) und Augmented Reality in Lernprozesse zunehmend integriert werden. Erste Beispiele werden bereits bei OnBoarding-Prozessen bei der interaktiven Tour auf dem Firmengelände oder bei Produkteinführungen um die Produktdetails kennen zu lernen durchgeführt.

    Der Einsatz von interaktiven eBooks in Lernszenarien erlaubt es u.a. das Lernen noch näher an die Arbeitsprozesse zu integrieren wie bisher. Denken wir an Serviceberufe, ob im Verkauf von erklärungsbedürftigen Produkten oder im Technikumfeld in der Wartung oder Fehlersuche bei Technikgeräten. Immer mehr Menschen haben mobil Zugriff auf Informationen in den Arbeitsprozessen, die Verbreitung der Tablets tut das Übrige dazu. Apple selbst wirbt im aktuellen Werbespot mit dem Thema Lernen für das iPad. Weiterhin können neue Zielgruppen angesprochen werden die bisher noch keinen oder nur einen sehr eingeschränkten Zugang zu elektronischen Lernmedien hatten, z.B. Rangiermitarbeiter einer Bahngesellschaft, Service-Techniker bei Gabelstaplerhersteller. Menschen also die bisher eher nur haptische Arbeit ohne oder mit geringem Einsatz und Zugang von IT direkt im Arbeitsprozess hatten. Darüber hinaus werden Berufsbilder die bereits einen hohen Anteil von IT hatten noch mobiler und interaktiver, dies sehen wir u.a. im Gesundheitsbereich in dem immer mehr Informationen im Arbeitsprozess durch den Einsatz von Mobilegeräten zur Verfügung stehen – alle Beispiele zeigen enorme Vorteile für Patienten und Kunden, Lösungen können schneller entwickelt werden Fehler schneller gefunden werden, der Grad der Dienstleistung wird ganzheitlicher, die Kunden werden besser beraten.

    Insbesondere bei den Zielgruppen die bisher mit Gesten mit Ihren Händen gearbeitet haben, können neue Lernlösungen mit Tablets. Vorurteile im Bezug auf PC und deren Bedienung minimieren sich. „Den man hat ja etwas in der Hand und steuert dies mit den Händen“. Die aktuelle Samsung-Werbung wird die Bedienung mit den Händen in den Vordergrund gestellt.

    Die Lerninhalte bei interaktiven eBooks können einfach aktualisiert und personalisiert werden. Insbesondere die Aktualisierungsprozesse können durch die Push-Dienste realisiert werden. In Abo-Modellen können „LernZeitungen/LernMagazine“ z.B. im Compliance-Umfeld realisiert werden. Hier können regelmässige modulare praxisorientierte Fallbeispiele in Form von kleinen interaktiven eBooks der Zielgruppe zur Verfügung gestellt werden. Dies erhöht die Lernkurve und unterstützt die kontinuierliche Auseinandersetzung beim Lernen mit den Themenfeldern und steigert somit den Lernerfolg. Die Personalisierung ist möglich, z.B. kann der Leser eigene Notizen oder Anmerkungen inkl. Lesezeichen setzen. Diese Anmerkungen können einer Community zur Verfügung gestellt werden. Hier durch entstehen zusätzliche Diskussionen zu den dargestellten Inhalten. Weiterhin kann eine Personalisierung noch zu persönlichen Abos von zusätzlichen Informationen genutzt werden oder durch die Kenntnis ob ein Leser weiblich oder männlich ist Inhalt zu steuern.

    Wollen Sie hoch interaktive eBooks erstellen. Mehr werden Sie unter http://www.wissenschafftwerte.ch in den nächsten Wochen erfahren.

  9. […] Back fragt in ihrer Blogparade: “Haben sich Ihre Lesegewohnheiten verändert, und wenn ja, wie?” Da schmettere ich ihr ein heftiges “Ja!” entgegen. Ich bin ein halbes […]

  10. Marco Wiemer sagt:

    Spannende Frage. Auch ich habe mir dazu meine Gedanken gemacht:

    Das Lesen der Tageszeitung beschränkt sich auf den Sportteil und/oder Artikel aus der Region. Über Twitter folge ich tagesschau, zdf, Fokus und der Welt und bin so bestens informiert. Um über sportliche Ereignisse (Bundesliga, Tennisturniere) auf dem Laufenden zu bleiben, nutze ich entsprechende Apps auf dem Smartphone. Und über meine abonnierten RSS-Feeds fühle ich mich in meinen verschiedenen Interessensgebieten auch gut informiert. Früher habe ich mir öfters mal eine Fachzeitschrift gekauft (oder auch abonniert). Heute überlege ich vor dem Kauf, ob ich das nicht alles schon kenne. Ich finde für die Fachzeitschriften wird es immer schwieriger einen Mehrwert für die Kunden zu bieten.

    Bücher lese ich sowohl noch in der gedruckten als auch in der digitalen Version. Es gibt bestimmte Bücher (Standardwerke, Tennis-Trainingsbücher oder Romane von Dan Brown oder Frank Schätzing), die ich mir weiterhin als Print-Exemplar kaufen werde. Die möchte ich einfach im Schrank stehen haben. Aber Ratgeber oder Sachbücher genügen mir in elektronischer Form. Und für den Urlaub, Wochenendtrip oder Geschäftsreise bzw. längere Bahnfahrten ist ein ebook-Reader klasse. Man hat viel Auswahl für wenig Gewicht.
    Ich war übrigens überrascht als ich in diesem Sommer im Türkeiurlaub war. Es gab wirklich viele (vor allem jüngere) Leute, die mit Ihrem e-book-Reader am Pool oder am Strand lagen.

    Für pdf-Dokumente sind e-book-Reader allerdings nicht die erste Wahl, vor allem wenn diese Grafiken enthalten. Stoße ich beim Surfen auf pdf-Files lese ich diese entweder am PC oder Tablet. Bei längeren Dokumenten kann auch mal noch ein Ausdruck erfolgen, was ich aber immer mehr zu vermeiden versuche.

    Für mein Akademiestudium an der Fernuni Hagen habe ich kürzlich die ersten Studienbriefe in gedruckter Version erhalten. Nach einem kurzen ersten Blättern und Querlesen war der erste Arbeitsschritt mir online die elektronische Version der Hefte runterzuladen.

    Irgendwie komisch. Wenn ich mir anschaue, was ich gerade geschrieben habe, klingt das alles normal und alltäglich. Aber bei etwas genauerem Überlegen, fällt doch auf, dass ich vor eins, zwei Jahren (oder Monaten) noch ganz anders gearbeitet habe.

  11. Jochen Robes sagt:

    Auch auf die Gefahr hin, dass ich den Bogen hier etwas weiter spanne, da sich unsere Frage ja auf unsere persönlichen Lesegewohnheiten bezieht: In diesem interessanten Artikel „hebt“ der Autor das Thema noch einmal auf eine höhere, bildungspolitische Ebene. Er erinnert uns daran, dass viele der ersten Begegnungen mit Texten darin bestehen, dass Bücher weitergegeben, verliehen und ausgeliehen werden können; dass wir Büchereien und Bibliotheken haben, die öffentlich gefördert uns einen freien Zugang zu Wissen bieten. Was verändert sich hier, wenn dieser Zugang auf einmal von eBook-Readern verstellt ist?

    „I challenge anyone reading this to recall his or her earliest experiences with books — nearly all of which, I’m willing to bet, were second-hand, passed on by family members or purchased in that condition. Now consider that the eBook completely eliminates both the secondary book market and any control that libraries — i.e. the public — has over the copies of a text it has purchased.“

    Christopher Mims: Will E-Books Destroy the Democratizing Effects of Reading? Technology Review, 21. September 2011
    http://www.technologyreview.com/blog/mimssbits/27185/

  12. […] Hier einige Zeilen aus unserer Einladung: “Erzählen Sie doch kurz von Ihren Beobachtungen und Erlebnissen. Haben sich Ihre Lesegewohnheiten verändert? Wie lesen Sie Nachrichten, Fachbücher, Zeitschriften und Belletristik? Sind Sie schon eBook-Anhänger oder Sympathisant der Gegenbewegung fürs Papier?” Teilnehmen und das heißt: kommentieren, antworten, diskutieren, kann am 20. WissensWert Blog Carnival jeder bis zum 31. Oktober. Andrea Back und Jochen Robes, Wissenswert Blog Carnival, Nr. 20, 15. September 2011 […]

  13. Kurze Beiträge und Studien lese ich gerne auf Pad und Smartphone, weil ich sie teilen, bookmarken und Annotationen machen kann. Weiterhin brauche ich eine gut gemachte Zeitung und Fachbücher für Zusammenhänge und Hintergründe. Diese spare ich mir quasi als Belohnung für die Freizeit auf, weil das Leserlebnis auf Papier nicht zuletzt dank der Haptik als Kontrast sehr angenehm ist. Heute lese ich dank Online ein x-faches mehr. Da ist zu Print einfach dazu gekommen.

  14. Urs Frei sagt:

    Ja, ich habe auch wieder gelesen. Was, wie und meine Gedanken darüber auf http://www.teachforce.ch/2011/09/lesen-und-lesen-lassen/

  15. Dietmar Albrecht sagt:

    Zugegeben: Wenn es um neue Kommunikations-, Entertainment- oder Lerntechnologien geht, bin ich mit Worten oft schneller als mit Taten und gehöre somit selten zu den Early Adopters. So komme ich noch ganz gut mit meinem 4GB-iPod nano der zweiten Generation aus, nutze den (Firmen-) Blackberry überwiegend zum Mailen und Telefonieren und ziehe CDs immer noch oft dem MP3-Download vor.

    Aber beim eReading (falls man das so nennt) war ich vor zehn Jahren schon mal ganz weit vorne. Damals war ich stolzer Besitzer eines Handspring Visor (ein kleiner Handheld-Computer, den ehemalige Palm-Entwickler auf den Markt gebracht hatten) und beruflich sehr viel mit Bahn und Flugzeug unterwegs. Vor jeder Reise habe ich den Visor mit den Websites einiger Zeitungen und Zeitschriften synchronisiert (was im Jahr 2001 noch nicht ganz so verbreitet war wie heute) und dann unterwegs die wichtigsten Neuigkeiten bequem gelesen. Der Mehrwert lag auf der Hand: Keine mit Papier vollgestopften Taschen, keine Akrobatik beim Umblättern in der Economy Class, keine große Umstellung beim Lesen (denn das Spalten-Layout der Magazine passt ja ganz gut zum Display-Format des Handhelds).

    Das ist lange her und heute ganz selbstverständlich. Aber wie immer hat es bei mir etwas länger gedauert, bis ich von diesem liebgewonnenen Service auf die aktuelle Technologie umgestiegen bin. Ausschlaggebend war mein Versuch, im Sommerurlaub mal wieder einen englischsprachigen Roman zu lesen … und dabei mein Vokabular zu erweitern. Tagsüber am Strand Begriffe und Redewendungen im Buch zu markieren und sie abends (im Ferienhaus mit WLAN) bei LEO nachzuschauen, erschien mir etwas umständlich und wenig zeitgemäß. Auch die Lösung mit Dictionary auf dem Smartphone überzeugte mich nicht wirklich, da sie erst mit drei oder mehr Händen so richtig simultan funktioniert.

    Glücklicherweise machte meine Frau dem Elend ein Ende, indem sie mir einen eBook Reader schenkte, den ich nun mit wachsender Begeisterung für genau den oben beschriebenen 2-in-1-Zweck nutze. Ich glaube nicht, dass ich nun komplett zum e-Leser mutieren werde, aber das Miteinander von Text und Dictionary haben mich absolut überzeugt … wie auch die Qualität des Displays und die Bedienung. Auf meinem Nachttisch gibt es seither ein Nebeneinander von Papier und eBook, und ich bin gespannt, was das auf die Dauer mit mir macht.

  16. Haben sich Ihre Lesegewohnheiten verändert, und wenn ja wie?“, so harmlos kommt das Thema des diesmonatigen BlogCarnivals von WissensWert daher. So harmlos fühlt sich diese Frage aber gar nicht an. Vielmehr eher wie eine der intimeren […]

  17. […] Ich habe diesen Artikel leicht überarbeitet um ihn beim 20. WissensWert BlogCarnival “Haben sich Ihre Lesegewohnheiten geändert?” einreichen zu können. Hier eine Liste der […]

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