Ausgabe 18: Wie gehen wir mit dem Information Overload um?

5. April 2011 | By | Category: 18 Information Overload (Mar11), Ausgaben

Beiträge

  • Kurz vor Redaktionsschluss verlinkt Dirk Liesch auf ein umfangreiches Whitepaper zum Thema, in dem u.a. auch auf die Gefährung verschiedener Persönlichkeitstypen durch die Informationsüberflutung eingegangen wird. (hier zu seinem Kommentar)
  • Claudia Dietel (JenaJobBlog) trägt die Frage nach dem “Information Overkill” bis nach Thüringen. Ich bin gespannt! (hier zu ihrem Beitrag)
  • Marika Fedtke (Bildungscafe Blog) lebt in Portugal, studiert an der Fernuni Hagen und setzt auf “Entscheidungskompetenz”, um unter diesen Voraussetzungen Ressourcen optimal zu nutzen. (hier zu ihrem Beitrag)
  • Ingo Frost weist auf einen Beitrag hin, der kürzlich auf der “Community of Knowledge”-Plattform erschienen ist: “Nichtwissen als möglicher Erfolgsfaktor in Organisationen” (Ljuba Natsikos, Bernard Richter). (hier zum Beitrag)
  • Uwe Hauck (Living the future) nutzt verschiedene Tools (Google Reader, Feedly, Twittertim.es) und spart nach eigener Auskunft sogar Zeit. (hier zu seinem Beitrag)
  • Studentin M. Heppler informiert sich routiniert im Internet; wie schreibt sie hier. Für sie persönlich kann weder von Stress noch Überforderung die Rede sein.
  • Monika E. König (Lernspielwiese) setzt auf das “Pull”-Prinzip gegen “ein (1) gefühltes (2) Zuviel an (3) Information”. (mehr zu den Zahlen in Klammern hier)
  • Alexander Stocker spricht in seinem Beitrag von der “Informationsakquise über Social Media” und unterscheidet dabei menschliche und technische Filter.
  • Thorsten Zoerner (Information Optimized) setzt auf eine ausgeklügelte Informationsstrategie (die er uns ausführlich vorstellt!), auf Activity Streams und Relevanzberechnungen. (hier zu seinem Beitrag)
  • In ihrem Blogbeitrag schreibt Andrea Back, dass nicht die Informationsflut an sich, sondern die Qual der Wahl stresst. Sie wünscht sich einen lebendigen inneren Gewerkschafter, der sie vor zu starker Arbeitsverdichtung bewahrt.
  • Olivier Kessler, BWL-Student, erzählt uns (hier in seinem Blogbeitrag) von seiner entspannten Beziehung zur Informationsflut und warum er seine Tageszeitungs-Abos gekündigt hat.
  • Student Jauphi berichtet (hier in seinem Blogbeitrag), was er sich als Überlebensstrategie angewöhnt hat. Mit dem eingebetteten Video stellt er uns Gleichgesinnte vor, die mit der Mind-Mapping-Technik dem Information Overload Herr werden.
  • Jörg Wittkewitz meint u.a., “es ist die Tätigkeit des Abgleichens mit Gewusstem, was uns überfordert …” (hier zu seinem Beitrag auf XING/ Gruppe KM)
  • JWD (Westaflex) setzt auf feste Routinen, Prozesse und Verabredungen, um effizient und effektiv, aber mit eigenem Stil zu kommunizieren. (hier zu seinem Kommentar)
  • Simon Dückert (Cogneon) beschreibt ausführlich, wie ihm sein persönliches Informationsmanagement hilft, das wachsende Nachrichtenangebot, seine Neugierde als Wissensarbeiter und die Endlichkeit eines Arbeitstages in den Griff zu bekommen (hier zu seinem Beitrag, der weitere interessante Links zum Thema erhält!).
  • FriedrichB versteht das Problem nicht (“Hype”?), setzt auf gezielte Abstinenz und schlägt bewußtseinserweiternde Maßnahmen vor. (hier zu seinem Kommentar)
  • Jutta Dierberg betrachtet das Phänomen “existenzphilosophisch, mit mal mehr mal weniger gelassener resignation”. Auch eine Möglichkeit. (hier zu ihrem Kommentar)
  • Martin Schön hat es sich digital und analog eingerichtet. Ansonsten gilt für ihn: “Und was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß!” (hier zu seinem Kommentar)
  • Lars Ludwig verweist auf eine Präsentation (“Artificial Memory. Tasks, structure, performance indicators”) mit Überschneidungen zum Thema (hier zu seinem Beitrag).
  • Zum Beitrag von Jan Ehlers gibt es einen lesenswerten Kommentar von “Jenni”. Sie stellt drei Muster im Umgang mit Informationen fest: Wenig Stress mit Info-Fluten haben die Menschen, die es auf einem Gebiet zu einem gewissen Expertentum gebracht haben sowie die Menschen, die keine Konsequenzen fürchten, wenn sie die „falschen“ Informationen nutzen. Stress mit der Informationsflut haben wiederum die, die glauben, immer mehr tun zu müssen und nie “genug” zu bekommen. (hier zum Kommentar)
  • Jan Ehlers (mulTIERmedia – Blog) macht nicht die Flut an digitalen Informationen Sorgen, sondern vielmehr das “analoge Chaos”! (hier zu seinem Beitrag)

Kommentare bis 31.03.2011

  1. Aufgrund dieses Blogs habe ich Teile des Whitepapers dazu aus unserem Netzwerk veröffentlicht unter:
    http://www.open-academy.de/de/3_1_information_overload_informationsflut_unternehmen.html
    Es geht u.a. um die Möglichkeiten, wie mehr Vertrauen in das “Wissen” des Netzes (und Gelassenheit) das Risiko des Information Overloads vermindern kann. Außerdem beschäftigt es sich damit, was neue Technologien und Soziale Netze in dieser Hinsicht erreichen können und was nicht (die derzeitigen aktuellen Entwicklungen sind auch enthalten).
    Die Hauptursache liegt jedoch in jeder Person selbst. Auch die perfekte Technik oder Cloud kann nichts verhindern, wenn der Mensch glaubt, dass er auf Vorrat ALLES wissen muss und sich so selbst den Overload bereitet.
    Was hier an möglichen Maßnahmen und Ansatzpunkten aus der Sicht eines Unternehmen vorgeschlagen wird, gilt natürlich auch für jeden Nutzer privat.
    Interessant fand ich auch die Erkenntnisse dazu, welche Typen von Mitarbeitern in welcher Weise besonders gefährdet sind (ist sicher auch ein Streitpunkt). Entschuldigung, dass der umfangreiche Inhalt nicht optimal in das Navi-Konzept des Bereiches gepasst hat.

  2. […] WissensWertBlog Carnival hat mir die Idee zum Thema geliefert und daran möchte ich auch anknüpfen und die Frage nach Euren Strategien gegen den Information Overload hier weiter verbreiten. Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Nützliches abgelegt und mit Informationsflut, overload, Social Media, überarbeitung, Web 2.0 verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.    […]

  3. Uwe Hauck sagt:

    Hallo, auch ich habe in meinem Blog beschrieben, wie ich mit Informationen umgehe und sie filtere. http://www.livingthefuture.de/?p=1126

  4. […] der 18. Ausgabe des WissensWert Blog Carnival wird die Frage gestellt: Wie gehen wir mit dem Information Overload um? Gefragt haben Andrea Back […]

  5. Vielleicht hilft der Ansatz des Nichtwissens weiter, als ein Ansatz zur “Verminderung von Knowledge Overload als handlungsermöglichende Entlastungsfunktion”:

    “Nichtwissen als möglicher Erfolgsfaktor in Organisationen” von Ljuba Natsikos und Bernard Richter
    http://www.community-of-knowledge.de/beitrag/nichtwissen-als-moeglicher-erfolgsfaktor-in-organisationen/

  6. […] Viele suchen nach Orientierung und Antworten, nicht nur im Rahmen unseres aktuellen Blog Carnivals. Auch z.B. James Gleick, der ein offensichtlich spannendes Buch zum Thema geschrieben hat […]

  7. Hallo zusammen!

    Ich habe in meinem Weblog meine Sicht zum Information Overload und meiner persönliche Informationsakquise-Strategie im Beitrag “Informationsakquise über Social Media: Menschliche und technische Filter” beschrieben.

    http://www.alexanderstocker.at/2011/03/informationsakquise-uber-social-media.html

    Freue mich auf Feedback!

    Viele Grüße aus Graz,
    Alexander Stocker

  8. Hallo Andrea & Jochen,

    eine sehr schöne Aktion, an der ich mich mit unserem Business Blog beteiligen will:
    http://de.vivisimo.com/blog/2011/03/11/umgang-mit-information-overload-ist-eine-frage-der-relevanz/

    Leider ist der Trackbackping nicht durchgekommen, daher auf diesem Wege….

  9. […] findet im Blog der Mitmachzeitschrift WissensWert eine Blog Carnival zur Frage des Umgangs mit Information Overload statt, viele unterschiedliche Strategien sind bereits in der Beitragsliste zusammengetragen worden, […]

  10. Nicholas Carr hat gerade einen wunderschönen Artikel zum Thema des Blog Carnivals geschrieben: “Situational overload and ambient overload” (alles, was fehlt, ist der direkte Link auf unsere Seite ;-) Sein Artikel ist eine direkte Antwort auf Clay Shirky, der vor einiger Zeit darauf hinwies, dass der Information Overload vor allem ein Filter-Problem sei (“It’s not information overload. It’s filter failure”).

    Hier widerspricht Nicholas Carr, indem er zwischen “situational overload” und “ambient overload” unterscheidet. Beim ersten Problem helfen uns Filter. Sie helfen uns, so Carr, die berühmte Nadel im Heuhaufen zu finden. Aber die Geschichte hat eine Kehrseite, denn dieselben Filter führen dazu, dass wir es mit immer mehr Nadeln zu tun haben, mit Informationen, die via RSS, Alerts und andere Mechanismen, genau auf unsere Interessen zugeschnitten sind:

    “It’s a mistake, in short, to assume that as filters improve they have the effect of reducing the information we have to look at. As today’s filters improve, they expand the information we feel compelled to take notice of. Yes, they winnow out the uninteresting stuff (imperfectly), but they deliver a vastly greater supply of interesting stuff. And precisely because the information is of interest to us, we feel pressure to attend to it. As a result, our sense of overload increases. This is not an indictment of modern filters. They’re doing precisely what we want them to do: find interesting information and make it visible to us. But it does mean that if we believe that improving the workings of filters will save us from information overload, we’re going to be very disappointed. The technology that creates the problem is not going to make the problem go away. If you really want a respite from information overload, pray for filter failure.”
    http://www.roughtype.com/archives/2011/03/situational_ove.php

    Ich glaube, das trifft es.
    Gruß, Jochen Robes

  11. JWD sagt:

    Multitasking in einer Multimedia-Welt ist DIE Herausforderung, die bislang niemandem während seiner Ausbildung vermittelt wird. Lernen lernen ist omnipräsent, vergessen und freudiges löschen dagegen nicht.

    So musste ich bspw. lernen, nicht ständig, sondern in festen Abständen Nachrichten zu senden und abzurufen. Grundsätzlich sende ich keine Lesebestätigung und nutze keine Reply-Antwort, da ich beides unhöflich finde. Mir ist ein persönlicher Brief und so verstehe ich E-Mails wichtig, daher möchte ich noch einmal Syntax und Grammatik vor Absendung jeweils prüfen. Und weil wir gerade dabei sind, bevorzuge ich bei emotionalen Themen das Telefonat….

    Ich habe nur ein berufliches Mailkonto, zu dem auch mein Sekretariat Zugriff hat. Private Inhalte laufen via SMS oder Twitter DM-Nachricht. Keine guten Erfahrungen habe ich mit Weiterleitungen oder Abwesenheits-Hinweisen gemacht. Mail-Nachrichten ohne qualifizierte digitale Signatur haben nicht den Status von geschäftsrelevanten-Dokumenten.

    Die Archivierung erfolgt im Volltext mit automatischer Indexierung und Meta-Verschlagwortung. Interne Mails basieren auf Twitter-ähnlichen Kurztexten, offizielle Mails auf Standard-Vorlagen, welche bewusst aus unser zentralen Wissens-Plattform initialisiert werden, um Team-Projektbezug statt alleinig Personenbezug zu haben. So ist automatisch das Team/die Gruppe informiert (siehe: http://www.noscenda.de).

    Nachrichten und Informationen können von der Gruppe abonniert und ergänzend kommentiert werden; multimedial eben.

    Jede Mitarbeiter-Mailanschrift ist ein Alias und mündet in ein Gruppen-Poolkonto. So sind Newsletter und anderer Spam bei Gruppen-Aufmerksamkeit kaum vorliegend. Möglicherweise sind wir vielfach für den bestehenden Info-Overload selbst verantwortlich, da bspw. Twitter-Nachrichten in mehrere Kanäle streuen….

    Kein guter Ansatz ist für mich der Trend zur Nicht-Festlegung. Eine Vielleicht-Antwort nur der Antwort wegen ist nicht hilfreich… am besten ist es, auf Ursprungs-Plattform bspw. innerhalb LinkedIn zu antworten und nicht auch noch die Informationswege zu kreuzen.

    LG
    JW

  12. Ich habe in meinem Blog unter http://www.cogneon.de/node/4697 meine persönliche Sicht auf den Informationsüberfluss beschrieben. Grundsätzlich stimme ich FriedrichB mit dem “Ausschalten” bei, nur, ob bei den in der Welt zur Lösung anstehenden Problemen “Kiffen” die Lösung ist, weiß ich nicht :-)

  13. […] hier das verwandes Thema „Informationsoverload“ bei […]

  14. FriedrichB. sagt:

    Nachtrag:

    Frage an Herrn Robes:

    Was wäre passiert, wenn Sie diese Information übersehen hätten:

    fast hätte ich diese Enterprise 2.0-Studie (im Auftrag der Europ. Kommission) übersehen: http://bit.ly/goomws (Dank an @SimonDueckert!)

  15. FriedrichB. sagt:

    Weniger ist mehr nach Mies van der Rohe.

    1. Ich gestehe ich habe keinen facebook Eintrag
    2. Ich habe keinen Eintrag bei xing oder linkedin
    3.Meine wahren Freunde kann ich an meinen 10 Finger abzählen.

    Wenn in den US schon ein Lehrstuhl für reachability eingerichtet wurde, wenn McKinsey den Informationsoverload zum Thema des Jahres erklärt, dann fragt man/frau sich doch ob da nicht schon wieder profitable Märkte für die Consultants geöffnet werden….

    Wenn Luis Suarez auf die Social Media setzt so what…bei IBM läuft die Kommunikation mehr oder weniger ausschließlich übers Netz.

    Ich verstehe die hype leider nicht :-)

    Es gibt doch auch beim i-phone einen button zum Ausschalten.

    Aber die i-phonier sind i-addicts war zu sehen bei der Eröffnungsveranstaltung der Cebit …

    Sollten lieber kiffen oder Wein trinken :-)

  16. ja, das thema hat viele dimensionen. ein aspekt: jeder information der wir selbst den weg zu uns ermöglicht haben, können wir einen appell zum handeln entnehmen: weiter verfolgen, vertiefen, abbrechen ? inhaltlich ist es überdies ein unterschied ob ich nur den staub in meinem wohnzimmer wahrnehme oder im film sehe, wie an Ghanas küsten der elektronische müll landet. handlungsaufforderungen ohne ende, jeden tag.-
    ich betrachte es existenzphilosophisch, mit mal mehr mal weniger gelassener resignation, an der grundsituation hat sich nichts verändert. ob ein individuelles leben nun im schnitt 70 oder 80 jahre währt, es macht keinen grossen unterschied in bezug auf eine gewünschte einflussnahme.-
    allerdings kann der negativ stress faktor dadurch getoppt werden, wenn in unternehmen pseudokonstruktivistische leitungsideale ihr unwesen treiben. appelle jeden tag selbstverantwortlich einen apfel zu essen (gesundheitsprävention) gepaart mit der adressierten allmachtsfanatasie doch immer alles sofort bewältigen zu sollen….

  17. Ich kultiviere meine virtuellen und konkreten Netzwerke, pflege nach Lust und Laune doch schon mit einer gewissen Disziplin verschiedene analoge (Notizbuch, Lesesaal im Kurhaus) und digitale Informationsverarbeitungssysteme (Kalender, Textarchiv, Finde-Tools, Tätigkeitslisten, Wiki, Tag-Systeme), auch virtuelle und konkrete Netzwerke. So bin ich gänzlich unbelastet, dass mich wirklich wichtige, tolle, bahnbrechende Tipps über kurz oder lang nicht erreichen könnten, mit deren Anwendung die Unbill des Lebens für mich und meine Umgebung erleichtert werden könnte. Und was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß! Oder sollte es?

  18. Information Overload hat viele Gesichter und Ursachen. Die bisherigen Vorschläge zur Problemlösung kratzen nur an der Oberfläche. Ein wenig mehr Tiefe erhält das Thema in meiner Präsentation http://www.slideshare.net/LLudwig/wm2009-solothurn-pkm-artificial-memory-presentation-by-lars-ludwig.

  19. […] Im Weiterbildungsblog wurde gerade ein Blog-Karnival zum Thema gestartet. Ich bin gespannt und freue mich auf viele weitere Anregungen. Greased […]

  20. […] Wie immer freuen wir uns über zahlreiche Beiträge! Außerdem: Wer ist hier nicht betroffen!? Andrea Back und Jochen Robes, Wissenswert Blog Carnival, Nr. 18, 4. März 2011 […]

  21. Jan Ehlers sagt:

    Das ist ein tolles Carnival-Thema, bei dem ich gerne mitmachen würde, auch wenn der Beitrag schon ein paar Tage steht…http://multiermedia.edublogs.org/archives/569
    Beste Grüße aus Hannover, Jan Ehlers

Call

Die Zahlen sind beeindruckend: Auf YouTube werden täglich etwa 65.000 neue Videos hochgeladen und 100 Millionen Clips angesehen. 95 Millionen Tweets werden jeden Tag geschrieben. Und 126 Millionen Blogs sind registriert. Und täglich 247 Milliarden Emails (alle Zahlen aus 2009/2010). Das alles ist „user-generated content“. Hinzu kommen viele weitere Webdienste und, nicht zu vergessen, die klassischen Medien. Von daher ist es kein Wunder, dass der Information Overload von vielen als ernstes Problem gesehen wird, das nach Lösungen schreit.

Strategien, mit dem Information Overload umzugehen, gibt es viele. Luis Suarez, IBM Mitarbeiter, praktiziert seit drei Jahren „A World without Email“ und setzt ganz auf die Effektivität von Social Media. Andere knüpfen hier an und möchten die Vermittlung notwendiger Medien- und Informationskompetenzen in jedes Bildungscurriculum schreiben. McKinsey hat den Information Overload gerade zu einem Top Thema für 2011 erklärt. Und Ursula Hasler Roumois rät in ihrem „Studienbuch Wissensmanagement“ Wissensarbeitern, eine neue Souveränität im Umgang mit Nichtwissen zu entwickeln: „Ich weiß, was ich (im Moment) nicht wissen muss.“ Doch genug der Vorrede!

Was uns interessiert: Ist der Information Overload für Euch ein Thema? Und wenn ja, wie geht ihr mit ihm um?

Welche persönlichen Strategien habt ihr entwickelt, um mit der Fülle an Nachrichten und Inhalten fertig zu werden? Und was tun Unternehmen und Organisationen, um Euch dabei zu unterstützen?

Gastgeber der 18. Ausgabe des WissensWert Blog Carnivals sind Andrea Back und Jochen Robes.

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