Ausgabe 07: Was bringen eigentlich Wikis? (Sep09)

30. September 2009 | By | Category: 07 Was bringen Wikis? (Sep09), Leseempfehlungen des Monats

Editorial

Das Editorial von Andrea Back zum WissensWert Blog Carnival Nr. 7: Was bringen Wikis mit den Beiträgen von 18 Autor/inn/en und noch mehr Anwendungsbeispielen ist im Fachblog Business 20 veröffentlicht.

Beiträge

Kommentare 2009

#3 Michael
on Sep 2nd, 2009 at 12:12 pm

Nachdem wir zuvor bei einer sehr großen Softwarefirma zwar den Wiki mit dem meisten Traffic hatten, der aber trotzdem keine sehr guten Erfahrungen gemacht haben nutzen wir heute in unserem Startup online Projektmanagement tools wie Basecamp.
Diese dienen auch als quasi Intranet uns sollen das dauernde hin- und herschicken von E-Mails beenden und eine zentrale Anlaufstelle bieten.
Diese Tools sind einfacher zu handhaben, bieten aber natürlich nicht die volle Flexibilität eines Wikis. Wir hatten damals die Erfahrung gemacht, dass ein Wiki ab einer gewissen Größe einen steigenden Managementaufwand zur Folge hat.
Menschen müssen, besonderes in großen Unternehmen, mit Incentives dazu gebracht werden sich am Wiki zu beteiligen. Dies beginnt bie einfacher BEwertung der Beiträge mit 1-5 Sternen und endet in Empfehlungen der Blogger und ipod GEschenken. Ohne Management und Incentives sehen die Nutzer oft keinen Sinn sich an Diskussionen zu beteiligen, wenn kein direkter Benefit dauraus entsteht.
Vor allem nutzen wir heute diese zentrale Anlaufstelle dazu asynchrone Kommunikation und Teams an verschiedenen Standorten miteinander zu verbinden.
Wir verbinden somit einfach Teams in der Ukraine, Slowenien und Deutschland und können durch sehr gute Sicherheit und Administrationstools einzelne Themenbereiche für extrene Stakeholder freigeben und wieder schliessen.
Ein Vorteil für alle Nutzer: Der E-Mailzugang wird gescont und man hat ein nach Themen geordneten Anlaufspunkt als Intranet 2.0, wo alle Nutzer selbst an der best möglichen Anordung der Informationen arbeiten können. Dynamische Anpassung und keine Verwaltung statischer Seiten und Inhalte. Ob dies nun unbedingt ein Wiki sein muss kommt darauf an, wieviel Flexibilität man benötigt. Aber die Nutzung eines der Tools ist sehr empfehlenswert.

PS: Unsere Webseite startet Mitte September mit Blog, Twitter und einer CMS/online Projektmanagement Integration, um direkt mit den Kunden eine dynamisches Feedback zu ermöglichen. Dadurch kann asynchron aber in einem sehr dynamischen Prozess gemeinsam an Lösungen gearbeitet werden und Kundenmeinungen direkt in die Softwareentwicklung einfliessen.

#1 M.L. Höfer
on Dec 20th, 2009 at 1:29 pm
Danke für diese schöne Fundgrube an Fallstudien! :-)

Call

Einladung zu Beiträgen für die 7. Ausgabe des WissensWert Blog Carnival (Sept. ‘09)
Was bringen eigentlich Wikis?

Wikis sind nicht mehr “exotisch”. Eine Wiki-Anwendung gibt es inzwischen in fast jedem Unternehmen; in aller Regel nicht organisationsweit (wie in diesem Fall ein “Wiki als Intranet“), aber irgendwo in der Organisation ist sicherlich eines im Einsatz.

Was sowohl Wiki-Anwender und Noch-Nicht-Nutzer bestimmt interessiert, ist: Warum und wozu eigentlich ein Wiki? Welche Situation gab den Anstoss? Welche Probleme löst so ein Wiki? Was sagt man kurz und bündig, wenn die oberen Führungskräfte wissen wollen: “Sagen Sie mal, was bringt’s?” Und was brachte Ihr Wiki vielleicht auch an Lerneffekten aus den ersten Erfahrungen mit dieser Art von Software-Anwendung ?

Damit genug der Fragen. Beschreiben Sie einfach, wozu das Wiki dient, das Sie nutzen oder sogar initiiert haben. Was gefällt, was bringt es? Welche Erfahrungen machen Sie mit Wikis?

Gastgeber der 7. Ausgabe des WissensWert Blog Carnival ist Andrea Back.



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